Stadttore

Stadttore

Linzer Tor
Linzer Tor

Vier nicht mehr erhaltene Tore führten aus der Stadt in die Vorstädte: Das Wiener Tor in die Vorstadt Angern, das Linzer Tor in die Vorstadt Trewald und das Klostertor in die Vorstadt Piesenegg, zum Franziskanerkloster, dem dazugehörigem Spital und weiter stromaufwärts zum nunmehr versunkenen Schloss Donaudorf, dem ein Raum im Stadtmuseum gewidmet ist. Wandmalereien an den ehemaligen Standorten der Tore zeigen ihr ursprüngliches Aussehen. Neben dem Wiener Tor befand sich einst ein Freihaus (=Herrenhaus). Im 19.Jh. wurde an seiner Stelle der heutige Babenbergerhof errichtet.

Das vierte Tor war eine große Ausfahrt durch das Schiffmeisterhaus in der sonst geschlossenen Donaufront, das so genannte Wasser- oder Sandtor. Heute ist dieses Tor nur noch von der Stadtseite aus als Gewölbebogen zu erkennen. Durch mehrere Aufschüttungen des Donauufers hat es seine imposante Größe eingebüßt. 1880 konnte durch den Abriss des städtischen Lagerhauses neben dem Schiffmeisterhaus der freie zur Donau hin offene Platz geschaffen werden. Nur für Fußgänger gab es noch einen Durchgang nahe der Schiffsstation – das "Sandtörl" - und den erst im letzten Jahrzehnt freigelegten Abgang nahe der Kirche.

Rundgang

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