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Eschensterben - besondere Vorsicht geboten

Eschensterben

Das Eschensterben in den heimischen Wäldern ist nach wie vor ein großes Thema. Den ganzen Winter über haben Waldbesitzer intensiv gerodet, damit wenigstens einige Wege vor dem Frühling wieder freigegeben werden können.

Weil es aber gegen die Pilzkrankheit bei den Eschen noch kein Mittel gibt, bleibt auch der Stadtgemeinde Ybbs an der Donau nichts anderes übrig, als die Eschen zu entfernen.

Das Umschneiden der Bäume erfolgt nicht aus Jux und Tollerei, sondern aus Sicherheitsgründen. Auch scheinbar gesunde Bäume können einfach umfallen, weil ihre Stämme und Wurzeln morsch geworden sind.

Ein Pilz, der aus Asien eingeschleppt wurde, befällt die Eschen zunächst an der Baumkrone, danach breitet er sich bis in die Wurzeln aus. Diese können die mächtigen Stämme nicht mehr halten, die Bäume stürzen völlig unerwartet um. Sie sind damit eine Gefahr für Spaziergänger in den Wäldern, aber auch für Autofahrer oder Radfahrer, die auf Straßen entlang von Wäldern unterwegs sind.

„Wir bemühen uns, bis zum Frühling Teilbereiche für Spaziergänger frei zu geben. Gleichzeitig bitte ich aber alle Benützer von Geh- und Fahrwegen, allfällige Sperrhinweise absolut ernst zu nehmen!“, appelliert Bürgermeister Alois Schroll.

Auch dann, wenn eine Fläche freigegeben wird, kann es sein, dass an einer anderen Stelle wieder für Forstarbeiten gesperrt werden muss. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die intensiven Eschenrodungen fortgesetzt werden müssen.