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Die Zukunftsregion Five4You wurde als pestizidfreie Kleinregion ausgezeichnet.

Foto: v.l.n.r. die Bürgermeister und Amtsleiter aus der Zukunftsregion Five4You mit Regionalberaterin Miriam Gerhardter, Otto Jäger, Alexander Heiligenbrunner, Friedrich Buchberger, Manfred Mitmasser, Franz Riegler, Herbert Scheuchelbauer, Herbert Grillhofer, Martin Ritzmaier, Andrea Aichinger, Heinrich Wagner Copyright: NÖ.Regional.GmbH/Gerhardter

Die fünf Gemeinden der Zukunftsregion Five4You, Hofamt Priel, Neumarkt/Ybbs, Persenbeug-Gottsdorf, St. Martin-Karlsbach und Ybbs/Donau haben von Natur im Garten eine Auszeichnung als pestizidfreie Kleinregion erhalten. Alle fünf Gemeinden pflegen ihren öffentlichen Grün- und Freiraum pestizidfrei und sind laufend auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Bürgermeister Alois Schroll war es von Anfang an wichtig Glyphosatfrei zu wirtschaften und als Kleinregion gemeinsam die pestizidfreie Grünraumpflege voranzutreiben. „Als 2016 der Aufruf von Wolfgang Sobotka kam auf Pestizide im halböffentlichen und öffentlichen Grünräumen zu verzichten, war es klar, dass wir als Gemeinde und Zukunftsregion konsequent mitmachen werden. Es freut mich, dass wir nun in allen fünf Gemeinden der Zukunftsregion Five4You unsere Grünräume pestizidfrei pflegen“ Bürgermeister Alois Schroll zur Auszeichnung von Natur im Garten.

So wird zum Beispiel im Frühjahr 2019 ein Vernetzungstreffen organisiert mit einem Impulsvortrag von Natur im Garten, um die BauhofmitarbeiterInnen in der Kleinregion in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Bürgermeister und AmtsleiterInnen der Zukunftsregion Five4You treffen sich seit mehreren Jahren regelmäßig zum Austausch. Bei den Treffen werden Projekte und Maßnahmen in der Region abgestimmt und die überregionale Zusammenarbeit gestärkt. Neben der pestizidfreien Grünraumpflege ist in der interkommunalen Zusammenarbeit auch die Förderung des Alltagsradverkehrs ein großes Thema. Um die Alltagsfahrten innerhalb der Kleinregion besser mit Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen, wird derzeit eine interaktive Karte erstellt, die alle Möglichkeiten aufzeigt. Hier werden unter anderem alle Radwege, Radrouten, Bus- und Bahnhaltestellen, E-Tankstellen und Freizeiteinrichtungen sichtbar gemacht. Für die Kartenerstellung konnten zwei Schüler der IT-HTL gewonnen werden. Die zwei Schüler werden die Karte im Zuge ihrer Diplomarbeit bis Mai 2019 fertigstellen. Die Regionalberaterin Miriam Gerhardter von der NÖ.Regional.GmbH serviciert die Kleinregion und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam werden regionalen, passgenauen Lösungen gesucht. „Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten.