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Aktuelles

Rettungsschwimmausbildung; Übungstage des BZS Ybbs mit der ÖWR und dem ÖRK Ybbs

Das Bildungszentrum der Sicherheitsakademie Ybbs an der Donau, führte heuer im August an insgesamt drei Tagen und in Kooperation mit der Österreichischen Wasserrettung Abschnittsstelle Ybbs sowie dem Roten Kreuz Ybbs, einen Teil der Rettungsschwimmausbildung auf der Donau durch. An jedem dieser drei Ausbildungstage nahm jeweils ein Lehrgang des BZS Ybbs teil und so konnten insgesamt 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rettungsschwimmen und Wasserrettungswesen geschult werden. Auch der Bürgermeister der Stadtgemeinde Ybbs Alois Schroll besuchte, trotz straffem Terminkalender, die TeilnehmerInnen am Ausbildungsort und überzeugte sich von der hohen Qualität der Ausbildung. Koordiniert und geplant wurden diese Tage von den Zuständigen beider Organisationseinheiten. Verantwortlich von Seiten des BMI/SIAK waren die Rettungsschwimmlehrer des BZS Ybbs, Friedrich Smetana, Bernhard Stieger und Walter Maier. Unterstützt wurden sie von Walter Heihal, Marina Hinterreither, Erich Schwendenwein, Christian Plank und Jürgen Schuller. Sie alle sind Rettungsschwimmlehrer/In aus dem Bereich LPD NÖ. Weiters waren Günter Leitsberger als Landeskoordinator für den See- und Stromdienst sowie Bernhard Wagner und Erwin Weidinger, dabei. Als Mann der Praxis war Gerhard Lommer der PI Mautern mit dem Polizeiboot „Wachau“ im Ausbildungsteam tätig. Von Seiten der ÖWR waren Alfred Elias, er ist Vizepräsident der ÖWR NÖ und zugleich Abschnittsleiter der Einsatzstelle Ybbs sowie sein Stv Hannes Haberfellner, der techn. Leiter Johann Riegler sowie das Ausbildungsteam um Elke Leonhartsberger, Barbara Elias, Gerhard Wurzer und weitere viele freiwillige Funktionäre und Aktive daran beteiligt.

Besonders zu erwähnen ist das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Ybbser Wasserrettung/Rettung, die an allen Übungstagen für die gesamte Verpflegung aller TeilnehmerInnen sorgten. Begonnen hat jeder Ausbildungstag mit einem Theorieteil. Dabei stellte sich die ÖWR mit all ihren Aufgaben und Ausbildungsinhalten sowie ihren Tätigkeitsbereichen vor. Ebenso präsentierten die Kollegen des See- und Stromdienstes ihren Tätigkeits-, Aufgaben- und Einsatzbereich. Im Anschluss folgte für alle LehrgangsteilnehmerInnen eine allgemeine Gerätekunde mit Schulung der richtigen Handhabung und Anwendung. Danach ging es in die Praxis. Hier wurde im Stationsbetrieb gleichzeitig auf 4 Stationen gearbeitet. An jeder Station waren mindestens ein Mitarbeiter der ÖWR und ein Rettungsschwimmlehrer/In eingesetzt. Gemeinsam betreuten und schulten sie die Lehrgangsteilnehmer/Innen.

Folgende Ausbildungsinhalte wurden in der Praxis vermittelt: Station 1; Streckenschwimmen - Durchschwimmen der Donau in Kleingruppen incl Sicherung mit Beiboot. Anschließend angeleintes Schwimmen und Rettung eines Verletzten aus dem Fließwasser. Station 2; Retten eines Verletzten mit Spineboard aus dem Fließwasser ins Rettungsboot. Station 3; Rettungsgeräte – Handhabung und praktische Anwendung der verschiedenen planmäßigen und behelfsmäßigen Rettungsgeräte (Rescueboard, Wurfsack, Gurtretter, Rettungsgurt, Spineboard…) im Zuge einer Kombinationsübung. Station 4; See- und Stromdienst – Aufgaben und Zweck im Polizeidienst. Fazit: Sämtliche TeilnehmerInnen waren beeindruckt von den Tätigkeiten und Aufgabenbereichen der jeweiligen Organisationseinheit. Zum Erreichen des gemeinsamen Zieles „Helfen-Retten-Bergen“ leistete dieser gemeinsame Ausbildungstag daher einen sehr wertvollen Beitrag! Fotos als Beilage.

Für die Rettungsschwimmlehrer; Walter Maier, ChefInsp