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Schulstandort Ybbs: Gremium Schulzentrum präsentiert Ergebnis der Standortanalyse

In der vorläufig letzten Sitzung des „Gremiums Schulzentrum“ wurde Ende Jänner die von PLOV Architekten ZT GmbH erstellte Standortanalyse/Machbarkeitsstudie zum Neubau SZ Ybbs präsentiert. 

Die über 100 Seiten umfassende Analyse bewertet anhand gemeinsam beschlossener objektiver Kriterien – von Unterrichtsqualität, Kosten und Nachnutzung bis Hochwasserrisiko und Bodenversiegelung – in entsprechender Gewichtung drei mögliche Standortvarianten für den Schulneubau: 

Variante 1: Bestand belassen und sanieren 
Variante 2: Standort IT-HTL um Zubau erweitern (inkl. Integration HAK-HAS) 
Variante 3: Neubau 


Das Ergebnis der Analyse wurde nun von PLOV Architekten in einer gemeinsamen Sitzung präsentiert. Für die Machbarkeitsstudie wurde in einem strukturierten Vorgehen zuallererst von den Gremiumsmitgliedern (aus Verwaltung, Politik, Schule und Bürgerschaft) ein detailliertes Raum- und Funktionsprogramm erstellt. Dabei flossen Anforderungen für ein modernes Unterrichtssystem in einem zeitgemäßen Schul-gebäude ebenso ein wie Auswirkungen für die zukünftige Stadtentwicklung von Verkehr bis Wirtschaft, Umweltaspekte wie Bodenversiegelung, Hochwasserrisiko und CO2-Bilanz sowie Bau- und Folgekosten.

Jeder einzelne Aspekt wurde vom Gremium gemeinsam gewichtet und für die Beurteilung der übergeordneten Frage herangezogen: Welcher Standort ist für die Schule von morgen am besten geeignet? Die Bewertung erfolgte nach einem Ampelsystem (grün: Kriterium sehr gut erfüllt, gelb für erfüllt, rot für nicht erfüllt) und zeichnet ein differenziertes Bild, das Vor- und Nachteile aller drei Varianten exakt herausarbeitet. 

Dabei ist hervorzuheben, dass die Grobkostenschätzung für das Projekt durch PLOV Architekten zwar ergab, dass ein Neubau rund zwei Millionen mehr an Errichtungskosten aufweist, allerdings im Gegensatz zu den Varianten 1 und 2 das Risiko an unvorhersehbaren Zusatzkosten sehr niedrig ist, da ein Neubau bereits allen gewünschten und geforderten Kriterien entspricht. 

Fazit: Mit der Machbarkeitsstudie erhält die Stadtgemeinde Ybbs eine hochwertige und innovative Projektgrundlage für die nächsten Schritte in Sachen Schulneubau und anstehende Gespräche hinsichtlich einer Verbundlichung des Schulstandortes SZ Ybbs. 

Für die Stadtgemeinde Ybbs erklärt Bürgermeisterin Ulrike Schachner: „Ich bedanke mich beim Gremium Schulzentrum für die konstruktive Zusammenarbeit. Mit der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie steht uns eine innovative und zukunftsweisende Grundlage für die Entwicklung des Schulstandortes Ybbs an der Donau zur Verfügung. Als nächstes werde ich mit diesen Ergebnissen in Gespräche mit Bund und Land gehen, um eine Verbundlichung des Schulzentrums Ybbs herbeizuführen. Das Projekt ist im Rahmen der derzeit laufenden budgetären Konsolidierungsphase von der Stadtgemeinde alleine auf längere Sicht nicht zu stemmen.“

Download Machbarkeitsstudie